Bronchoskopie

Bronchoskopie

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ist es möglich, die Lungen zu spiegeln. Hierzu musste früher (bei vollem Bewusstsein) ein Eisenrohr in die Luftröhre eingeführt werden, über welches der Untersucher die Lunge bzw. die Bronchien einsehen konnte. In den 1960er Jahren wurden die ersten flexiblen Bronchoskope entwickelt, mit denen man nun wesentlich "sanftere" Untersuchungen durchführen konnte. Die Entwicklung der letzten Jahre erfolgte vor allem auf dem optischen Gebiet, wobei die Glasfasersysteme durch hochauflösende Kameras ersetzt wurden.

So kann der Untersucher heutzutage über Monitore ein deutlich vergrößertes, hochauflösendes Bild der Untersuchung (teilweise mit Ultraschallunterstützung) erhalten. Dabei können nun gezielte Gewebeentnahmen, Spülungen, Fremdkörperentfernungen etc. vorgenommen werden.

Der Patient bekommt ein Schlafmittel und daher nichts von der Untersuchung mit.
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