Lungenfunktion

Lungenfunktion

Bereits im ersten Jahrhundert nach Christus wurden Lungenvolumina in Tierblasen gemessen. Im 19. Jahrhundert wurden in England die ersten funktionsfähigen Glockenspirometer entwickelt, bei welchen der Patient über einen Schlauch atmet, der mit einem Gefäß verbunden ist, welches frei höhenbeweglich in einer Flüssigkeit schwimmt und die atemabhängigen Höhenveränderungen aufzeichnen kann.

Aus diesen Zeiten, in denen die Patienten hauptsächlich an Tuberkulose erkrankt waren, rührt der auch heute noch gebräuchlich Begriff "Vitalkapazität" (Fähigkeit zu leben).

Unser Lungenfunktionslabor bietet sämtliche Lungenfunktionsuntersuchungen zur Identifizierung von Lungen- oder Atemwegserkrankungen an. Wir messen in unterschiedlichen Verfahren die Größe der Lunge (Bodyplethysmographie), die Geschwindigkeit des Atemstoßes, die Atemvolumina (Spirometrie) und den Gasaustausch der Lunge (Diffusionskapazität). Zur Überprüfung einer bronchialen Überempfindlichkeit (bei Asthma Bronchiale vorkommend) können wir in weiteren Tests die Atemwege reizen (Bronchoprovokation).
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