Refluxzentrum: Operationen bei Sodbrennen und Zwerchfellbrüchen

Refluxzentrum

Operationen bei Sodbrennen und Zwerchfellbrüchen


Eingriffe am Magen stellen einen besonderen Schwerpunkt in der laparoskopischen Chirurgie dar.

Große Zwerchfellbrüche und die therapieresistente Refluxerkrankungen (Sodbrennen, Verdrehungen des Magens, Komplikationen bei Magengeschwüren) können routinemäßig minimal-invasiv operiert werden.

Sodbrennen (Refluxerkrankung):
Jeder Dritte in Deutschland leidet gelegentlich oder auch regelmäßig über Sodbrennen oder saures Aufstoßen. Das Zurückfließen von Magensäure aus dem Magen in die Speiseröhre wird als gastroösophagealer Reflux bezeichnet. Normalerweise wird dieser Rückfluss u. a. durch den unteren Schließmuskel der Speiseröhre verhindert.
Bei der Refluxerkrankung kommt ein differenziertes Konzept der operativen Therapie zur Anwendung, meistens ebenfalls die minimal-invasive Technik. Ziel des operativen Eingriffs ist es, den Rückfluss von Magensäure zu verhindern. Verschiedene Verstärkungsplastiken (Fundoplicatio), Fixierungstechniken (Gastropexie) und die Implantation von Cardia-Schrittmachern werden angeboten.

Unter Adipositas wird eine krankhafte Fettleibigkeit verstanden. Um diese zu behandeln, wird an der Kreisklinik das Einbringen von Magenbändern in minimal-invasiver Technik angeboten.
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